Lazy days mit Aufregung

Gestern sind wir mit der Fähre von Farol nach Olhao gefahren. Haben erst lecker gefrühstückt und dann in der Markthalle Obst und Gemüse gekauft.

Da wir leider (nach 4 Häfen mit Tankstelle) nicht an Sprit für den Außenborder gedacht haben, besorgen wir einen 5l Kanister und dann heisst es „I’m walking…“ zur Tankstelle.

Als wir abends dann gechillt im Cockpit sitzen, hören wir gestresste Rufe von unserem Nachbarlieger (kleines Motorboot aus Portugal). Sonne ist schon untergegangen und Thorsten sieht durch das Fernglas Rauch.

Nach meiner Nachfrage, ob sie Hilfe brauchen und welcher Art wird bestätigt, dass sie Feuer an Bord haben.

Normalerweise ziehen wir unser Dinghi über Nacht immer über die Davids hoch. Gestern zum Glück nicht und Thorsten kann gleich mit einem Feuerlöscher durchstarten.

Auch andere Boote (etwas weiter weg) bekommen mit, dass etwas nicht stimmt und zwei weitere Beiboote kommen zu Hilfe.

Durch Kurzschluss im 12 Volt System (Batterien) ist der Brand entstanden und der eigene Feuerlöscher war schon aufgebraucht. Schluß endlich konnte der Brand gelöscht werden. Das hätte schlimmer ausgehen können, da der Tank (Benzin) nicht weit weg war…

Learning für uns: Feuerlöscher zu klein, unbedingt aufrüsten!!

Heute morgen werden die beiden von einem Freund abgeschleppt. Kommen aus einem Ort hinter Ilha Armona. Es war ihr 1. Tag eines zwei wöchigen Urlaubs :-((

Besuch an Bord

Unverhofft bekommen wir Besuch, da ein Tauchkollege von Thorsten mit seiner Frau Urlaub in Portimao macht.

Da die beiden ein Auto gemietet haben und spontan sind, fahren sie von Olhao mit der Fähre bis Farol und wir treffen uns dort in einer Strandbar.

Später fahren wir alle mit dem Dinghi an Bord und haben noch ein paar schöne Stunden mit baden und erzählen bis Thorsten sie zur letzten Fähre um 20.20h wieder zum Anleger bringt.

Oops, we did it again

Heute um 7h am Besuchersteg bezahlt und bloß weg hier.

Schöner Sonnenaufgang auf See.

Leider können wir nicht segeln, zu wenig Wind. Also wird es eine Motor Fahrt zur Ria Formosa.

2 weitere deutsche Boote sind mit uns unterwegs. Die Meridian hatten wir gestern schon von Rota mit uns.

Mit auflaufend Wasser geht es rasant mit bis zu 9 Knoten durch die Einfahrt. Echt imposant und beindruckend.

Jetzt ankern wir vor Farol, gleich bei der Einfahrt. Vor Culatra ist es uns einfach zu voll.

Hier ist das Wasser klar und das Ankerfeld ist überschaubar.

Endlich ankern! Schwimmen! Relaxen!

Wir werden ein paar Tage hierbleiben und einfach nur abhängen.

Weiter geht es

7.30h Abfahrt Rota nach Mazagon. Liegt an der Einfahrt nach Huelva und wir können auf der 20m Linie segeln.

Ein schöner Segeltag! 5sm vor Mazagon haben wir wieder Delfinbesuch. Dieses Mal sind sie wirklich groß.

Zu Anfang kommen sie im Pulk auf unser Heck zu und wir erklären ihnen, dass sie keine Orcas sondern DELFINE sind und sich ja nix bei denen abschauen sollen. :-))

Abends dann in den Hafen von Mazagon. Nicht zu empfehlen, sehr gross, sehr leer und die Stege sehr schmutzig (Möwen)

Wir hätten doch vor dem Hafen ankern sollen, aber wir dachten wegen der Frachter und Fähren ab Huelva wird das sehr unruhig – war es aber nicht.

Ausserdem hatten wir über die Andalusienseite reserviert, um zu schauen, ob das klappt – geht.

Also nächstes Mal definitiv ankern. Wieder etwas gelernt…

Cadiz

Heute morgen sind wir um 7h aufgestanden und haben die Katfähre (legt direkt bei uns ab) nach Cadiz genommen. Fährt ca. 35 Minuten und kommt in der Altstadt an. Pro Person EUR 5,90 einfache Fahrt.

Heute morgen war es bedeckt und etwas kühler (sah fast nach Regen aus 😉 perfekt um eine Stadt anzuschauen.

Cadiz ist super schön und wirklich einen Besuch wert.

Rota

Nach einer Nacht vor Anker verlegen wir uns in den Hafen.

Schöner Platz und ein wirklich netter, andalusischen Ort. Wir fühlen uns sehr wohl mit unseren spanischen Nachbarn am Steg.

Gut gelöst ist auch das auf den Steg kommen. Keine Karte gegen Kaution, sondern die Mobilnummern werden im Marinabüro gespeichert. Man ruft die Nr. am Steg an und siehe da „Sesam öffne dich“. Funktioniert auch so für die Sanitärräume. Toll!

Auch gibt es hier nur wenige Touristen, dafür viele spanische Urlauber.

Süsse Altstadt und ganz viel Strand.

Adios

Nach 23 Tagen verlassen wir La Linea. Es hat uns hier super gut gefallen und es war sehr kurzweilig. Nette Menschen getroffen (Josi und Frank von der happy hours) und jeden Tag zeigte uns „the Rock“ ein anderes Gesicht 😉

Dienstag: Früh um 7h laufen wir aus. Es geht jetzt etwas durch das teilweise von Orcas patrollierte Gebiet und man sollte sich auf 20 m Wassertiefe entlang hangeln.

Wir sehen voraus Jan Rasmus aus Hooksiel auf dem AIS. Die Welt ist klein…

Da wir zeitlich gut voran kommen (Strömung ist mit uns), entscheiden wir, nicht in Barbate rein zu gegen, sondern bis Rota durchzuziehen.

Abend gegen 20h kommen wir nach 73 nm in der Ankerbucht vor Rota an.

Keine Orcas gesehen!

Caminito del Rey

Nachdem ich Thorsten (fliegt für 1 Woche nach Hause) am Flughafen Malaga abgesetzt habe, geht es für mich weiter nach El Chorro.

Der tolle Mietwagen macht mir dabei viel Freude. Den behalte ich 😉

Habe mich für eine geführte Tour entschieden. Auf dem Foto unsere Guides. Meine Gruppe (englisch nur 8 Leute) wird von Samy (links) geführt und wir erfahren wirklich sehr viel. Ganz tolles Erlebnis!

Erst geht es mit dem Bus zum Nordeingang.

Sehr beeindruckend und mit Höhenangst wohl etwas schwierig zu machen.

Gibraltar

Der frühe Vogel fängt den Wurm und somit sind wir am Sonntag die Ersten an der Seilbahn.

Mit 49 GBP pro Person wahrlich kein günstiges Vergnügen. Auch zu Fuß werden 30 Pfund verlangt.

Dafür dann auch schlecht ausgeschildert. Alles in allem wirklich überteuert. Aber jeder macht das halt nur 1x in seinem Leben…

Da wir früh dran waren, hatten wir vieles für uns allein und es war noch kühl und schattig.

Die Affen hatten gerade gefrühstückt und waren recht friedlich. Nur vor den Kiosken Belagerung 😉

Der Naturpark beinhaltet einen Skywalk, St.Michaels Cave, eine Hängebrücke und viele Bunker, Kanonen etc.

Alles in allem eine schöne Wanderung nach unten. Somit hat sich die Rückfahrt mit der Seilbahn erledigt. Gutes Konzept:-(