Piscinas naturales

Im Norden der Insel befinden sich Natur Schwimmbecken, in denen man bei Niedrigwasser baden kann.

Allerdings ist die Aufgabe davor, den steilen Abstieg ohne auszurutschen zu bewältigen…darf nur mit Allrad Wagen befahren werden, das sagt alles.

Der Weg zurück zum Auto ist heftig. Puh, echt steil!

Rundreise NO

Am nächsten Morgen sind wir früh dran. Seit ein paar Tagen ist „high temperature warning“. Das Hoch ist genau über uns, bedeutet wenig bis null Wind und Sonne satt bei blauem Himmel.

Erster Stopp oberhalb des Hafens bei den Windmühlen.

Zweiter Stopp Porto dos Frados. Kleine Wanderung zur Fenda da Dona Beja. Einer Schlucht, die ich über eine Leiter und einem sandigen Aufstieg erreiche (schwitz). Thorsten hat lieber auf den Atlantik geschaut 😉

Rundreise NW

Um mehr zu sehen, mieten wir uns ein Auto. Die Insel ist zwar nicht groß (11km lang und 6 km breit), doch sehr hügelig und auf andere Möglichkeiten (geführte Bustour) haben wir keine Lust.

Am Abend machen wir noch einen kleinen Ausflug in den Westen.

Zum Schluß sehen wir noch ein Schild zu einem Restaurant mit Weinanbau. Leider ist das Restaurant (Sonntag) geschlossen, aber wir dürfen den „vinho naturale“ in uriger Umgebung probieren. Na, der hatte es in sich. Aber sehr  lecker!

Porto Santo

Bedeutet „heiliger Hafen“ und ist für seinen goldenen Strand bekannt. Es ist wunderschön hier. Die ersten Tage waren wir mit aufklaren, Schlaf nachholen, Dinghi aufbauen und anmelden beschäftigt (Hafenbüro und Zoll).

Auch hatten wir noch starken NO bis N Wind, der sich in Fallböen mit bis zu 30kn hier am Ankerplatz bemerkbar gemacht hat.

Der Ankerplatz kostet 6,95 EUR p. T. (draußen und drinnen). Dafür kann der Müll entsorgt werden (vorbildlich wie in Lagos getrennt), Wasser genommen, das Dinghi Dock genutzt und die Duschen/Toiletten benutzt werden.

Es gibt auch ein kleines Hafen Café…

Rückblick

Die Orca Wanderungen von Gibraltar nach Galizien haben genau in „unserer“ Woche begonnen.

Unsere Strategie, möglichst direkt und schnell (mit Motor bei wenig Wind) auf die 1000 Meter Tiefenlinie zu kommen, hat funktioniert.

Nach 5 Std. konnten wir mit Code 0 und Gross herrlich am Wind segeln. Nachts mit fast Vollmond. Am 2. Tag ein paar Stunden Flaute.

Danach ging es wieder flott weiter. Ab Sonntag Nacht dann: Windzunahme und -Drehung, Welle 2,2m. Groß 1. Reff und ein klein wenig Fock. Dazu bestes Nordseewetter 😉