Rabat

Hauptstadt von Marokko. Teilweise sehr modern. Eine Tram mit 2 Linien vom Feinsten. Sauber, klimatisiert und mit free WiFi für 60 Dirham ca. 60 Cent pro Person, egal wohin….

Haben an einem Tag die „wichtigsten“ Sehenswürdigkeiten völlig entspannt erlaufen.

Medina, Kasbah, Oudaya Garden sowie Hassan Turm mit Mausoleum.

Der Yachthafen befindet sich in Sale. Beide Orte werden durch den Bouregreg Fluss geteilt. Entweder kommt man mit der Tram über den Fluss oder lässt sich durch kleine Holzfischerboote rüber rudern.  2,5 Dirham ca. 0,25 Cent pro Person.

Suchbild mit prima

Ankunft Rabat

Gegen 8h haben wir am Visiteur pontoon angelegt und sind gleich freundlich begrüßt worden (wir hatten uns aber auch vorher angekündigt und reserviert).

Das Einklarieren ging relativ flott und sehr freundlich vonstatten (Hafenmeister, Polizei und Zoll). Etliche Formulare später durfte der „Kapitän“ einen Liegeplatz aussuchen.

Der Drogenhund hatte wohl frei ;-). Jedenfalls wurden wir nur nach Drohnen (werden bis zum Auslaufen unter Verschluss genommen), Kameras im Mast und Waffen gefragt. Es wurde kurz durch das Boot geschaut und alles für „propper“ befunden.

1. Weg – Geld tauschen

Überfahrt

Unser Plan, schnell die 1.000m Tiefenlinie zu erreichen (Orcas) ging gut auf. Wir waren schnell unterwegs (Groß und Code 0) bei 14kn Wind WNW und hatten auch schon nach 5sm den ersten Delfinbesuch. Für uns immer ein Zeichen, dass alles gut wird. Noch moderate Welle.

In der 1. Nacht hatten wir dann auch noch ca. 2/3 Mond, der allerdings erst gegen 2.00h nachts aufging. Vorher herrliches phosphorisierendes Wasser und toller Sternenhimmel. Welle allerdings beachtlicher. Angesagt ca. 1,90m immer schwer zu schätzen, aber mit entsprechendem Wind (ca. 16 bis 19kn) machbar.

Leider ging der Wind gegen 3h wieder runter auf 12kn und die Segel schlugen bei der Welle erbärmlich gegen das Rigg.

Da wir auch zu weit nach Stb. abgetrieben waren, haben wir die Segel auf den anderen Bug genommen. Jetzt lief es ruhiger, aber langsamer. Auf jeden Fall erträglicher für Mensch und Boot.

Gegen 7h fast Flaute, Motor an. Ab 9h konnten wir wieder mit o.g. Besegelung und E Wind segeln.

2. Nacht diesig, feucht, kein Mond und 1. Fischer. Grössere Kaliber mit identischem Abstand. Wir denken, dazwischen waren Netze gespannt. Mit Radar aber gut machbar.

Winter in Lagos

Die prima hat von September bis Juni in der Marina da Lagos überwintert. Für uns das 1. Mal im Wasser, aber der Hafen ist gut geschützt und so konnten wir sie auch zwischendurch immer mal wieder als „schwimmendes Ferienhaus“ nutzen.

Sei es zum Tauchen (Thorsten) oder wandern. Auch hat uns im April viel family besucht und wir hatten schöne gemeinsame Tage.

Seit 2.6. sind wir wieder vor Ort und bereiten die prima für die neue Saison vor. Etwas anders als geplant, aber lasst euch überraschen.

Aufklaren und Sonstiges

Die prima wird den Winter über im Wasser bleiben. Zum 1. Mal und wir müssen uns erstmal damit anfreunden. Mal sehen wie es wird.

Dafür entsalzen wir alles ( waren 3,5 Wochen nicht im Hafen), nehmen die Segel runter, verstauen SUP und Dinghi usw.

Es bleibt aber Zeit, die wirklich schöne Altstadt anzuschauen. Damit hatten wie gar nicht gerechnet.

Und Thorsten geht tauchen. Die Basis ist bei uns um die Ecke 😉

Am Dienstag fliegen wir heim. Geplant sind aber einige Besuche über den Winter…

Lagos

Am Sonntag verlassen wir gegen Mittag unsere lauschige Bucht und wollen eigentlich noch vor Lagos ankern und baden, bevor wir unseren Winterliegeplatz einnehmen.

Aber ab Alvor brist es immer weiter auf (war eigentlich für späten Nachmittag angesagt) und wie beschließen erst zu tanken und dann geich in die Marina zu fahren.

Im Kanal von Lagos ist immer viel los. Jede Menge Touristenboote rasen hin und her. Nach mehreren Powerwenden unsererseits können wir endlich tanken. Mit 1,68 EUR p. Ltr. für Diesel sind wir ganz zufrieden.

Der Wind wird immer mehr und wir müssen mit Wind von achtern in unserer Box anlegen. Mittlerweile ca. 26 kn. Hilfe durch 2 Marineros!

Die torpedieren unser Anlegemanöver, indem einer die Spring, die uns nach vorne bremsen soll, um die Mittelklampe legt (nicht wie von uns gewünscht) und uns so mit voller Kraft immer weiter nach vorne zieht (grrr).

Muss mit engl. Unterstützung den Bug der prima vom Elektrokasten fernhalten. Irgendwann liegen wir und es gab keinerlei Schäden. Ich denke, alleine hätten wir das besser hinbekommen…

Nächsten Morgen das Schiff gedreht.