am Donnerstag sind wir um 05.00h in Thyborön gestartet und nach einer kabbeligen 35,5 Std. Fahrt heile und glücklich am Freitag in Hooksiel eingelaufen. Gerade noch rechtzeitig, um den 80. Geburtstag meiner Mutter zu feiern. Das Schlimmste war, an Helgoland vorbei zu segeln… Fazit: 710sm liegen hinter uns. Leider mussten wir aufgrund der Wetterverhältnisse viel motoren. 4 Wochen sind für Norwegen immer noch viel zu wenig. Wir haben nur andere Segler getroffen, die Zeit hatten und mind. schon 2-3 Monate unterwegs waren. Auch sollte man nach Norwegen bereits im Mai/Juni starten.
Puschen auf großer Fahrt
In unserer Sturmnacht (bei 50,8 Knoten habe ich aufgehört auf die Anzeige zu schauen) flutschte der kleine rechte Puschen beim Fenderabdrücken vom Fuß und segelte auf und davon…Da uns der Linke die ganze Zeit die die Ohren voll gejammert hat, ging Thorsten im Hafenbecken auf die Suche und was soll ich sagen, er hat ihn gefunden 🙂 Wir mußten ihn allerdings einer großen Wäsche unterziehen, aber nun sind links und rechts wieder vereint. Das muß Liebe sein!
Eindrücke
nicht mehr normal
wir liegen immer noch in Thyboron, jetzt haben wir zwar den Wind aus NNW, allerdings mit 45 Knoten im Hafen. Wir liegen schräg an der Pier. Lt. Wetterdaten www.dmi.dk wird der Spuk noch bis 1.00h nachts gehen. Gerade höre ich von oben 46,5 Knoten… jetzt sagt mir noch einer, das ist normal. Wann werden wir wohl nach Hause kommen?
Kurt Urlaub
Wunderschöner Strand neben dem Hafen – wir machen Urlaub und geniessen unsere freie Zeit. Ja, wie lange noch in DK? Bis der Wind kommt, der uns wieder nach Hause bringt… Das sehen wir aus dem Salonfenster bei Ebbe.
Meeresleuchten
Nach den Wettergribdaten gab es nur gestern und heute ein Fenster, um über das Skagerag zu kommen. Also haben wir unsere Chance genutzt und sind gestern abend um 17.30h aufgebrochen. Leider ging es erstmal wieder nur bis Thyborön (dieser Hafen lässt uns dieses Jahr nicht los). Jetzt schauen wir mal wie sich das hier weiter entwickelt, vielleicht können wir uns an der dän. Küste herunterschleichen. Zur Zeit gibt es eine Gale Warning nach der anderen. Wir liegen jedoch recht gut und werden jetzt erstmal schlafen.
Farsund zum Zweiten
2009 war dieser Hafen unser erster Kontakt mit Norwegen, daher fühlen wir uns hier recht heimisch. Schön zu sehen, was sich so alles verändert hat. Die Fahrt hier hin – reden wir nicht drüber. Ostwind mit bis zu 28 kts. und ganz schöne Wellen. Wir haben uns rausgekämpft und wollten dann auf dem anderen Bug Farsund anlegen – Pustekuchen. Die Strömung hat uns wieder zurück nach Lista gespült. Wir müssen noch viel lernen, denn die Norweger machen es schlauer – Motor an und ganz dicht unter der Küste entlang fahren. Dann hat man a) nicht solche Wellen und b) wesentlich weniger Strömung. Wir haben für die normalerweise 20sm (wir haben 27sm gemacht) ca. 7,5 Std. gebraucht. Die beiden Norweger bei uns im Päckchen nur 4,5 Std…..
Wettersituation: gestern noch gebadet (Wassertemp.: 20,5 Grad), heute Regen (allerdings auch warm 🙂 )!
Rasvag
Heute mittag haben wir nun Flekkefjord verlassen und sind zurück nach Hidra motort (kein Wind). Hier liegen wir an einem nagelneuen Gästesteg in dem wunderschönen Naturhafen Rasvag. Jetzt könnte Thorsten so schön mit dem Beiboot zum Fischen raus, aber leider leider hat uns auch unser Außenborder verlassen. Alle Wiederbelebungs-versuche sind gescheitert. Und es kommt noch schlimmer, kein Laden in Sicht, wo wir das Objekt unserer Begierde: 4PS Yamaha käuflich erwerben könnten. Dabei umkreisen uns selbst die „kleinen Mädels“ (siehe Foto) damit. Ggrrrrrr
Flekkefjord
Da wir mal wieder einen Einkaufsmarkt brauchen, sind wir heute in den Flekkefjord zum gleichnamigen Ort motort. Leider ist die Liegeplatzsituation hier nicht so ganz einfach. Viel zu viele kleine Boote an den kaum vorhandenen Gästeplätzen. Zur Zeit liegen wir vor einer „Zahnarztpraxis“- muss wohl nicht so einen guten Ruf haben, wir haben noch keine Patienten im Behandlungszimmer gesehen… 😉 vielleicht ergibt sich später noch ein Plätzchen auf der richtigen Seite für uns, zur Zeit hangeln wir uns an einem Büro vorbei, wenn wir in den Ort wollen. Muß von drinnen lustig aussehen!
Stavanger – Buchten und sonstige Ereignisse
Nachdem wir letzten Montag angekommen sind, mussten wir leider den Defekt unserer Lichtmaschine hinnehmen. Kurz vor der Hafeneinfahrt Egersund leuchtete die Batterieleuchte auf und Thorsten musste feststellen, dass unsere Batterien nicht mehr geladen werden. Es hätte uns an einem schlechteren Ort erwischen können, denn in Egersund hatten wir Internet etc. Leider mussten wir so unseren Plan, Stavanger auf eigenem Kiel zu erreichen, aufgeben. Wir sind am Dienstag dann per Zug nach Stavanger gefahren und haben einen wunderschönen Tag verbracht. Zum einen haben wir hier tel. bei einer Volvo Penta Vertretung eine neue Lichtmaschine ordern können, die uns dann auch wirklich wie versprochen 2 Tage später in Egersund erreicht hat.(Vielen Dank Steffen von Garstad AS) In Stavanger ist/war übrigens das tallship Treffen www.tallships.no, daher auch die Sedov unterwegs. Auch haben wir eine Bootstour (mal etwas anderes) zum Lysefjord gemacht – sehr beindruckend. Danach waren wir noch 2 Tage in Buchten um Egersund unterwegs und nachdem wir die neue Lichtmaschine eingebaut haben, sind wir nach Nesvag gesegelt. Hier hatten wir dann wieder das berüchtigte Batteriepiepen und haben in dem kleinen Fischerdorf an einer Pier vor dem Motorenmuseum – wie passend – einen Liegeplatz bekommen. Wieder Fehlersuche: es war wohl die Starterbatterie – vielleicht sogar auch für den ersten Fehler verantwortlich. Mario, vielen Dank für deine telefonische Unterstützung. Heute sind wir dann ca. 15 Meilen weiter nach Hidra gesegelt und liegen jetzt bei ISBUA im Kirkehavn. Übrigens seit ein paar Tagen haben wir strahlenden Sonnenschein und es ist warm…






















