
Gegen 2.30h nachts wurde der Wind weniger und nachdem wir an vielen blinkenden „Bojen“ (Netze) vorbei gesegelt sind und im Radar voraus lt. Thorsten ein „Hornissennest“ auf uns wartete, nahmen wir Code 0 und Groß komplett runter und waren weiter unter Motor unterwegs. Sehr weise!
KEINER hat hier AIS (oder nicht an), also ohne Radar nicht machbar.
Als wir auf das sogenannte „HNest“ (Fischer in allen Größen und Formen) weiter aufkamen, wurden erstmal alle Lichter der Schiffe gelöscht. Echt Horror und spooky!
Etwas später brummten die Motoren auf uns zu und es wurden überall rote Blitzlichter angemacht, dazu Sirenen. Boah, wir sind sofort mit 90 Grad und voller Kraft (gut, dass die Segel unten waren) Richtung offene See abgedampft.
Hier wurde ja auch gefischt und einer hat uns mit seiner Lampe signalisiert (gut, dass wir das kapiert haben) hinter ihm durchzugehen.
Das Ganze ging die Nacht mit kleineren Gruppen so weiter. Aber nicht so heftig wie vorher beschrieben und machbar.
Wir waren sehr froh, als die Sonne aufging und wir auch wieder Segel (nur Code 0) setzen konnten.
Keine Ahnung, wo man hier nachts Segel soll. Wir hätten über Nacht auch lieber geankert = verboten! Weiter draußen haben wir auch die großen Gruppen gesehen. Ich denke mal vielleicht 30 bis 40 sm weiter draußen?
Es gibt leider keine Bilder, dazu waren wir nicht in der Lage.
