Caminito del Rey

Nachdem ich Thorsten (fliegt für 1 Woche nach Hause) am Flughafen Malaga abgesetzt habe, geht es für mich weiter nach El Chorro.

Der tolle Mietwagen macht mir dabei viel Freude. Den behalte ich 😉

Habe mich für eine geführte Tour entschieden. Auf dem Foto unsere Guides. Meine Gruppe (englisch nur 8 Leute) wird von Samy (links) geführt und wir erfahren wirklich sehr viel. Ganz tolles Erlebnis!

Erst geht es mit dem Bus zum Nordeingang.

Sehr beeindruckend und mit Höhenangst wohl etwas schwierig zu machen.

Gibraltar

Der frühe Vogel fängt den Wurm und somit sind wir am Sonntag die Ersten an der Seilbahn.

Mit 49 GBP pro Person wahrlich kein günstiges Vergnügen. Auch zu Fuß werden 30 Pfund verlangt.

Dafür dann auch schlecht ausgeschildert. Alles in allem wirklich überteuert. Aber jeder macht das halt nur 1x in seinem Leben…

Da wir früh dran waren, hatten wir vieles für uns allein und es war noch kühl und schattig.

Die Affen hatten gerade gefrühstückt und waren recht friedlich. Nur vor den Kiosken Belagerung 😉

Der Naturpark beinhaltet einen Skywalk, St.Michaels Cave, eine Hängebrücke und viele Bunker, Kanonen etc.

Alles in allem eine schöne Wanderung nach unten. Somit hat sich die Rückfahrt mit der Seilbahn erledigt. Gutes Konzept:-(

Ausgebremst

Ein schlimmer Husten bei Thorsten zwingt uns etwas langsamer zu tun und zum Abklären einen Arzt aufzusuchen.

Nach ausführlicher Untersuchung wird ihm Penicillin für 5 Tage verschrieben. Wir haben online um einen Termin gebeten und sofort für den nächsten Tag 4 Terminvorschläge bekommen. Keine Wartezeit!

Das Ganze hat 65 GBP gekostet sowie 5,99 EUR für das Medikament.

Da meine Erkältung auch wieder zurück ist, werden wir hier bleiben, bis wir beide wieder topfit sind.

Morgen wäre erstmal das letzte Wetterfenster, um Richtung West zu gehen. Aber es gibt schlimmere Orte, um auf das nächste Wetterfenster zu warten.

Ausserdem haben wir hier ja auch noch nicht viel gesehen.

Erste Eindrücke:

Erst Passkontrolle, dann Rollfeld überqueren….

Zurück nach Europa

Am Montag verlassen wir Tanger und somit auch Marokko Richtung Gibraltar.

Um unsere Pässe wieder zu bekommen, waren sage und schreibe 4 Männer und 1 Frau an Bord. Jeder hatte natürlich eine Funktion. Aber alles lief reibungslos ab und nach 1/2 Std. konnten wir ablegen. Au revoir!

Zu Anfang ging es recht gut zu segeln, dann bekamen wir es mit der Strömung zu tun. Obwohl lt. unserem Check bei Windy eigentlich alles mit uns laufen sollte. Aber was soll es.

Ab Tanger Port Med können wir wieder segeln und queren die Straße von Gibraltar. Mit AIS geht das sehr gut. Wir haben die Riesen und die haben uns auf dem Schirm.

Abends kommen wir in der Alcaidesa Marina an. Blick vom Liegeplatz.

Chefchouan und Mittelmeer

Am nächsten Tag geht es ca. 100km zu blauen Stadt (Chefchouan)

Im Inland grosse Staudämme, Landwirtschaft und Wald

Wirklich wunderschön dieses blau

Eigentlich wollten wir auch noch Tetouan besuchen, aber es ist wieder sehr heiß und wir schauen uns nur kurz den Strand am Mittelmeer an und sind dann froh wieder an Bord zu sein.

2 Tage Mietwagen

Wir haben uns für 2 Tage ein Auto gemietet und stellen uns  dem waghalsigen Verkehr von Marokko.

Getreu dem Motto, der Stärkere oder der Abgebrühteste gewinnt. Ampeln werden missachtet, Fahrspuren sind auch nur Makulatur. Links, rechts überholen dazwischen Fahrräder (die sich auch an Transporter hängen) und Rollerfahrer im Zickzack Style. Der reine Wahnsinn.

1. Station Asilah

Ein Künstlerdorf am Atlantik.

2. Station: Cap Spartel

Das haben wir ja schon umsegelt und nun wollen wir den Leuchtturm besuchen.

Now we have the salad

Der Spruch stammt von Bert Frisch TO und trifft auf den heutigen Tag voll zu.

Nachdem wir das Boot gewaschen, unsere Wäsche erledigt und den morgigen Tag geplant haben, wollten wir eigentlich den nächsten Supermarkt ansteuern, um etwas Käse etc. zu finden.

Aber es kommt anders. Nach dem Abpumpen der Toilette gibt es einen Zischlaut und der Fäkalientank hat oben einen Haarriss und ein Teil der „Brühe“ läuft raus in die Bilge. Ach nee, oder?

Guter Tag, um die Bilgepumpen zu testen? Frischwasser mit Schlauch von außen rein und die Bilgen auswaschen. Bilgepumpe ist jetzt gecheckt, läuft!

Nun „nur“ noch den 60l Tank leer kriegen. Da ich lt. Thorsten jeden Mist kaufen muss, den man nicht braucht, ist dieses Mal ein Teil von mir „the one and only“.

Das Ende vom Lied, der letzte Schlauch unten am Fäkalientank zum Seeventil sitzt zu. Was für eine Sch…Arbeit, aber jetzt läuft es wieder. Thorsten hat bis spät am Abend daran gewerkelt, jetzt funktioniert es wieder.

Shit happens 😉

Weiter geht es

Der Rest relativ entspannt. Wir aber total fertig.

Cap Spartel bis Anfahrt Tanger.

Dann noch die Einklarierunsprozedur erledigen und danach auf unseren Liegeplatz und endlich alles fallen lassen. Puh, geschafft.

Mussten wir handschriftlich ändern. War kurz davor  konfisziert zu werden. Also unbedingt alle Karten gut verstecken (wurde bei uns aus dem Navitisch gefischt)

Dieser Törn gehört ganz oben auf unsere TOP TEN der anspruchsvollen Segeltouren. Nicht wegen Wetter, das hat gut gepasst…