Rückfahrt nach Rabat

Ein letztes Frühstück, dann bringt uns ein Transfer zum Bahnhof Fes.

Der Zug wird hier eingesetzt und fährt pünktlich ab.

In Meknes steigt ein junges Paar (Spanier und Marokkanerin) ein, die gerade geheiratet haben.

Da es anfangs Probleme gibt, dass er die Fahrkarten findet, entwickelt sich ein nettes Gespräch. Sie studiert noch 1 Jahr in Tanger und er arbeitet in Barcelona.

Die beiden starten ihre Hochzeitsreise mit dem Zug bis Casablanca und dann per Flieger nach Bali.

Ca. 1 Std. vor unserer Ankunft in Sale steigt die Klimaanlage aus und das Abteil heizt sich unerträglich auf. Fast wie in D im ICE 😉

Was macht der Marokkaner? Er lässt die Zugtüren während der Fahrt auf  :-))

Völlig durch kommen wir beim Schiff an, obwohl es hier ca. 12 Grad weniger hat.

Wir finden die prima unversehrt vor, hatten uns aber auch keine Sorgen gemacht.

Sines

Hier findet jedes Jahr das FMM Musikfestival statt.

Bis 6h morgens beste Unterhaltung am Ankerplatz :-)) Motto: Freedom sounds like this!!!

Ganz tolle Musik und Menschenmassen unterwegs. Heute sind Aufräumarbeiten angesagt…

Heute morgen Nebel (noch am Horizont zu sehen)

Weiter geht es

Nachdem wir den neuen Windgeber auf dem Mast installiert haben (Juchhu funktioniert wieder) und Einkäufe erledigt haben, ging es am Samstag weiter.

Eigentlich wollten wir in eine Ankerbucht vor Sesimbra 25nm, aber die prima und auch wir hatten soviel Spaß am Segeln, dass wir bis Sines gegangen sind 54nm. Windvorhersage wieder nicht stimmig (kennen wir mittlerweile) statt 17kn hatten wir in der Spitze 28kn aus 160 Grad. Recht schnell bauen sich erhebliche Wellen auf, die wir jedoch gut abgesurft sind. Waren sehr zufrieden mit der Performance unserer prima.

Anreise mit Hindernissen

Nachdem Thorsten 2 Wochen und ich 3 Wochen zu Hause waren, bin ich am 24.7. zurück nach Lissabon geflogen. (eine schöne Zeit mit Familie, Kater Carlo 😉 Klassentreffen etc.)

Eine Reise mit Hindernissen. Von der DB sind wir ja schon einiges gewohnt. Kein Zug war bisher pünktlich. Also möglichst schon 1 Tag vor dem Flug diesen Part erledigen. Das hat bei mir recht gut geklappt. Kein Zug, den ich gebucht habe, erreicht, aber durch Verspätungen voraus fahrender Züge 1/4Std. vor der ursprünglichen Planung in Köln/Bonn.

Jetzt konnte eigentlich nichts mehr schief gehen… zu früh gefreut. Denn am 24.7. morgens haben sich Klimaaktivisten auf der Start- oder Landebahn festgeklebt. Somit Chaos in Laos auf dem gesperrten Flughafen. Viele Flüge storniert – meiner „nur“ verspätet.

Mit 2,5 Std. Verspätung bin ich in Lissabon gelandet. Also noch Glück gehabt !!

Verabschiedung Saarena

Circa 3 Wochen haben wir zusammen verbracht und eine schöne Zeit gehabt. Heute trennen sich unsere Wege. Schade, aber so ist das Seglerleben. Die Ziele sind verschieden. Andrea und Andreas segeln für ihre Atlantikrunde weiter Richtung Kanaren und wir gehen in Vigo in unser Winterlager…

Fair winds ihr beiden und kommt gesund, voller neuer Eindrücke zurück

Vom Ankerplatz Escarabote zur Isla Cortegada

Nach einem schönen Strandspaziergang am 1. Ankerplatz verlegen wir uns vor die zum Nationalpark Galizien gehörende Isla Cortegada.

Der Ankerplatz ist nicht so schön wie erwartet. Auf der einen Seite zwar die Insel, aber auf der anderen Industrie. Wir entscheiden, doch zu bleiben und die Inseln zu umwandern.

Isla Cortegada gehört zum Nationalpark Galizien, für die eine Erlaubnis zum Befahren eingeholt werden muss. Mit dieser kann dann online ein Ankerplatz gebucht werden.

Ria de Arousa

Nach 2 Nächten in Muros zieht es uns weiter in die nächste Ria. Zu Anfang mit Motor, aber dann dreht der Wind nochmal richtig auf. Gehen vor Escarabote vor Anker. Sehr schöner Strand.

Andrea und ich haben in Muros beim Fischstand heimischen Fisch namens „Sargo“ gekauft. Gehört wohl zur Familie der Brassen. Abends in Folie auf den Grill. Mit einer Ausnahme fanden wir ihn sehr schmackhaft.

Muros

Südwind kündigt sich an und wir müssen leider schon weiter, da die Buchten hier zu der Richtung hin offen sind. Schade…

In Muros haben wir am Freitag dann den schlechtesten Tag der Reise. Regen und grau. Kann mal in Ruhe gelesen werden 😉